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15.08.11 Modellstadt Wasser TXL – WaterPN legt Machbarkeitsstudie vor
Das Konzept zur Wasserbewirtschaftung bei der Nachnutzung des Flughafens Berlin-Tegel im Auftrag der TSB Innovationsagentur Berlin zeigt, wie eine integrierte Bewirtschaftung des Wassers auf dem künftigen Gewerbe- und Industriegebiet realisiert werden kann.
Die Umwandlung des Flughafens Tegel in ein Gewerbe- und Industriegebiet für Zukunftstechnologien bietet eine einmalige Chance, neue Wege in der Wasserbewirtschaftung zu gehen.
Das Unternehmensnetzwerk WaterPN schlägt in der Machbarkeitsstudie vor, bei der Nachnutzung des Flughafens Tegel einen integrierten Ansatz zu verfolgen, der externe Flüsse minimiert. Das daraus entwickelte Konzept sieht eine Kombination von Regenwassernutzung, Grauwasseraufbereitung und Energiegewinnung aus Abwasser (Biogas und Wärme) vor. Den Betrieben auf diesem neuen Standort im Nordwesten Berlins kann Brauchwasser für die Produktionsprozesse bedarfsgerecht in Menge und Qualität bereitgestellt werden. Das konkrete Management sollte einem zentralen Dienstleister („Stadtwerke TXL“) übertragen werden, der für Wasser, Energie und Abfall im gesamten Gebiet zuständig ist und die angesiedelten Unternehmen entlastet.
Es entwickelt sich ein Gewerbe- und Industriegebiet von ca. 200 Hektar, auf dem der nachhaltige Umgang mit Wasser und Abwasser im Betrieb gezeigt werden kann, die „Modellstadt Wasser TXL“. Aus der Demonstration semizentraler Techniken im täglichen Einsatz entsteht ein Showroom der Wasserbranche. Die Ansiedlung einer Forschungs- und Lehreinrichtung eröffnet die Möglichkeit einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die Modellstadt Wasser TXL kann so zu einem Zentrum für Wassertechnik entwickelt werden. Sie steht für
- flexible semizentrale Strukturen einer nachhaltigen Wasserwirtschaft,
- die Demonstration der Leistungsfähigkeit der Wasserbranche und
- die Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft
und wird zum zentralen Anlaufpunkt für Wissen, Technik und Produktentwicklung rund um das Wasser. Die Leistungsfähigkeit der Wasserbranche wird so demonstriert und nationalen wie internationalen Fachbesuchern deutlich.
Das Konzept geht auf die Ergebnisse der „Arbeitsgruppe Modellstadt“ des Netzwerkes WaterPN zurück, die in der Machbarkeitsstudie zusammengefasst wurden.
3. Berliner Wasserplenum stellt Weichen für die Zukunft (mit Dokumentation der Veranstaltung) 06.09.2011
Auf Einladung von Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt fand am 1. September 2011 in den Räumen der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen das 3. Berliner Wasserplenum statt.
Institut für Städtebau und Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH: Städtebau und Wasser, Water Sensitive Urban Design, Gestaltung urbaner Gewässer, innovative Gebäude- und Sanitärkonzepte - Sachstand, aktuelle Projekte und Erfahrungsaustausch
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Der Aktionsplan Wasser des Unternehmensnetzwerkes WaterPN Berlin-Brandenburg untersucht die besonderen Stärken der Wasserbranche der Region Berlin-Brandenburg und ihr Potential für internationale Märkte.
WaterPN, vertreten durch den Koordinator Markus Müller, nahm an der Delegationsreise der Stadt Berlin in die Hauptstadt des Königreiches Saudi-Arabien teil.